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Was muss ich beachten, wenn ich meiner Katze Freigang gewähre?

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Seit mehreren tausend Jahren sind Katzen treue Begleiter der Menschen obwohl diese sie nicht nur geliebt und verehrt, sondern auch verfolgt und sogar getötet haben. Doch die Katze hat sich den Menschen als Partner ausgesucht, hat sich ihm angeschlossen und bleibt ihm treu. Biologisch gesehen sind Katzen (Felidae) eine Familie aus der Ordnung der Raubtiere (Carnivora), was am schleichenden Gang, dem ausgeprägten Jagdtrieb und der Reaktionsschnelligkeit gut ersichtlich ist. Obwohl eine Katze die Nähe des Menschen sucht, bleibt sie Individualist und Einzelgänger und versteht es hervorragend, ihren eigenen Lebensstil mit dem „ihres Menschen“ zu verknüpfen.

Katzen sind eine Bereicherung für jeden, der mit einem oder mehreren dieser „Stubentiger“ zusammenlebt. Zunächst einmal sind Katzen unkomplizierte und sehr angenehme, diskrete und sensible Mitbewohner. Geschmeidig und elegant, leise ja fast unhörbar bewegen sie sich, werfen nichts um (Ausnahmen bestätigen die Regel ;-)), verursachen keine Unordnung und werden zu Recht gern als „Samtpfoten“ bezeichnet.

Die einfühlsamen Katzen haben unbewusst Einfluss auf das seelische Gleichgewicht ihres Menschen. Schon ihre bloße Anwesenheit beruhigt und entspannt. Gern rollt sich eine Katze auf dem Schoß behaglich zusammen, schließt schläfrig die Augen und lässt aus ihrem Inneren ein tiefes, sanftes, leicht vibrierendes Schnurren ertönen. Wer sich darauf einlässt und dabei das weiche, samtige Fell streichelt, wird die wohltuende und harmonische Zweisamkeit von Katze und Mensch nicht mehr missen wollen.

Doch Katzen halten „ihren Menschen“ auch körperlich fit, denn sie besitzen einen ausgeprägten Spieltrieb und signalisieren „ihrem Menschen“ immer wieder, dass es Zeit ist zu toben, zu rennen und zu klettern. Bescheiden und anspruchslos akzeptiert die Katze jedes ausgewählte Spielzeug, bereitet ihrem Spielpartner „Mensch“ durch das gemeinsame Spielen einen Riesen-Spaß und bringt ihn durch ihre Ausgelassenheit immer wieder zum Lachen.

Katzen sind unabhängig und freiheitsliebend. So wie der Mensch, brauchen auch sie ihren Freiraum, gehen nächtelang auf die Jagd, um doch immer wieder nach Hause zurückzukehren. Katzen „sprechen“ mit ihrem Menschen und verfügen nicht selten über eine Vielzahl unterschiedlicher Laute, die, mit etwas Geduld und gutem Hinhören, leicht zu deuten sind. Katzen lieben „ihren Menschen“, schmusen, trösten und spielen mit ihm und betrachten ihn als „gleichberechtigten Partner“.